Blogbeiträge schreiben mit WordPress

Teil 7 der Serie: Blog erstellen für Anfänger – kostenlose Schritt für Schritt Anleitung.

In diesem Schritt lernst du wie du deine ersten Blogbeiträge schreibst. Jetzt denkst du sicher: Schreiben? Das kann ich doch. Wozu dann dieser Artikel?

Ja, natürlich kannst du deine Artikel schreiben, wunderbar formulieren und spannend gliedern. Darum geht es hier auch nicht. Ich möchte dir alle Werkzeuge in WordPress zeigen, mit denen du deinen Blogartikel gestalten kannst. Du wirst überrascht sein, was dort so alles möglich ist. Ganz unten stelle ich dir noch unverzichtbare Plugins vor.

Bevor wir loslegen, möchte ich dir die Facebook-Gruppe Bloggen für Anfänger ans Herz legen.

Hier kannst du dich trauen, deine Fragen zu stellen. Gerade für Anfänger mit vielen technischen Fragen und mit noch wenig Grundwissen zum Bloggen ist diese Gruppe gedacht. Ich freue mich dort auf dich.

Blogbeiträge schreiben: Öffnen

Um einen Blogbeitrag zu schreiben musst du auf deiner WordPress-Startseite auf „Hinzu“ neben „Blogbeiträge“ klicken (siehe blauer Pfeil).

Es öffnet sich das Fenster, in dem du deinen Blogbeitrag schreiben und gestalten kannst:

Blogbeiträge schreiben: Die Überschrift – Keywords und Spannung

Dort wo „Titel“ steht, schreibst du die Überschrift deinen Blogbeitrages hinein. Bei der Wahl deiner Überschrift solltest du dir mindestens die folgenden zwei Gedanken machen.

Erster Gedanke: Keywords

Finde ein Wort oder eine kurze Wortkette (zwei bis vier Wörter wie „White Garden“), um das/die es in deinem Artikel vorrangig geht. Diese Wörter nennt man Keywords. Das ist der englische Begriff für Schlüsselwörter.

Versetze dich einmal in einen zukünftigen Leser hinein. Er gibt ein bis vier Worte im Durchschnitt in das Suchfenster von Google ein. Damit bekommt er von Google deinen Blogartikel vorgeschlagen. Welche Worte könnte er eingegeben haben? Ist er zufrieden mit dem Suchergebnis? Ist es das, was er mit seiner Google-Suche gesucht hat?

Mein Keyword ist „White Garden“. Es kommt in meiner Überschrift vor.

Am idealsten wäre es allerding, wenn das Keyword am Anfang der Überschrift stehen würde.

Zum Beispiel so: Der White Garden wird in Gedenken an Diana von Kate, William und Harry veröffentlicht

Man vermutet, dass Google dann deinen Artikel für dein gewähltes Keyword als relevanter einstuft und dich in der Suchergebnissenliste höher einordnet. Ich schreibe extra „man vermutet“, weil Google es ganz geheim hält, worauf es achtet, um dich höher, also für das Keyword wichtiger, einzustufen. Dazu aber mehr in der Email-Serie. Trage dich in den Newsletter ein, um die nächsten Artikel zu lesen. Sie werden nicht mehr auf dem Blog veröffentlich, sondern nur noch per Mail verschickt. Es bleibt aber alles kostenlos.

Zweiter Gedanke: Spannung und Interesse erzeugen

Was mir mit meiner Überschrift nicht gelungen ist, ist Interesse beim Leser zu wecken. Du solltest ein bisschen Spannung erzeugen. Übertreibe es aber nicht, sonst wirkt es so wie diese Artikel von Zeitschriften auf Facebook, die mit ihrer Überschrift die Leute zum Klicken animieren wollen, ohne das wirklich etwas Spannendes dahinter steckt.

Negativ-Beispiel: Schock bei der Eröffnung der Gedenkstätte von Diana. Das hätte sie nicht gewollt…

Positiv-Beispiel: Am White Garden findet William ehrliche Worte über Diana

Blogbeiträge schreiben: Die URL bearbeiten

Vielleicht ist dir beim letzten Bild auch schon dieses komische Zeichen links neben der Überschrift aufgefallen.

Den umklammerten Strich kann man anklicken und dort die URL anpassen. (Falls du vergessen hast was eine URL ist, klicke hier.) Warum sollte man die URL überhaupt verändern, fragst du dich jetzt vielleicht. WordPress erstellt eine automatische URL für deinen Beitrag, in dem das Erstellungsdatum und jedes Wort der Überschrift (mit Bindestrichen verbunden) an deine WordPress-Adresse hinten drangehängt wird. Schau mal, so:

Das ist zwar lieb gemeint von WordPress, ist aber aus verschiedenen Gründen nicht so gut. Hauptsächlich ist zum einen deine URL dann viel, viel, viel zu lang. Gut, die kann man dann mit bestimmten Programmen kürzen, aber trotzdem….

Zum anderen wertet Google deinen Blogbeitrag als relevanter, wenn beim Lesen der URL schon klar wird, worum es in deinem Beitrag geht.

Ceckliste für die perfekte URL:

  • Ändere also die vorgeschlagene URL und füge NUR dein Keyword ein.
  • Halt dich so kurz wie möglich.
  • Ergänze höchstens noch ein weiteres wichtiges Wort.
  • Verbinde jedes Wort mit einem Bindestrich.
  • Vermeide Füllwörter wie und, im, bei, für etc.

Noch ein Wort zum Datum in der URL. In deiner kostenlosen WordPress-Version kannst du das Datum nicht herauslöschen. In Blogs, die sich mit Nachrichten oder aktuelle Themen beschäftigen, ist ein Datum eine gute Idee. Für alle anderen ist es eher schlecht. Wenn du beispielsweise wüsstest, dass dieser Artikel vor drei Jahren verfasst wurde, würdest du dann nicht vermuten, dass die Tipps vielleicht schon überholt wären?

Blogbeiträge schreiben: Visuell oder HTML?

Schauen wir uns die Werkzeugleiste (Toolbar) unter der Übeschrift mal genauer an. Sie ist in zwei Registerkarten untergliedert: Visuell und HTML.

Mit der Registerkarte Visuell kannst du deinen Blogbeitrag während des Schreibens so sehen, wie auch die späteren Leser ihn sehen werden. Du siehst die Schriftgröße, die Schriftfarbe und auch die Absätze und Bilder. Im Weiteren beschäftigen wir uns nur mit der Visuellen-Registerkarte.

In der Registerkarte HTML siehst du deinen Beitrag, wie er in der Programmiersprache aussieht. Diese Registerkarte brauchst du später, wenn du für beispielsweise für Amazon Dinge vorstellst und dann Geld für jeden Verkauf bekommst. Das zeige ich dir in der Email-Serie.

Blogbeiträge schreiben: Hinzufügen

Der Kreis mit dem Plus ⊕ bedeutet hinzufügen. Hier kannst du Bilder, Videos, Audio-Dateien und Kontaktformulare in deinen Blogbeitrag einfügen.

Wie das genau geht, zeige ich dir in diesem Video:

Blogbeiträge schreiben: Schriftgrößen

Du hast sicher schon einmal am PC ein Schriftstück erstellt, z.B. in Word, bei dem du verschiedene Schriftgrößen verwendet hast. Das kannst du bei deinem Blogbeitrag auch teilweise machen.

Du hast allerdings keine unendliche Auswahl an Schriftgrößen, sondern nur sieben Möglichkeiten. Des Weiteren solltest du wissen, dass es sich hierbei nicht wirklich um eine Einstellung von Schriftgrößen handelt, sondern neben der optischen Größe auch um einen Hinweis für Google, wie wichtig der Text ist.

Unter dem Pfeil rechts neben „Absatz“ kannst du deine Wahlt treffen.

Manche Blogger sprechen von h1– oder h2-Überschriften. h steht für headline, das engliche Wort für Überschrift. h1 ist die Überschrift 1 und h2 die Überschrift 2 usw.. Absatz steht für den normalen Fließtext. Beim Klicken ersteht auch ein Absatz.

Fügst du in deinen Blogbeitrag eine Zwischenüberschrift ein, dann nimmst du die Überschrift 2, also h2. In der visuellen Ansicht sieht es so aus:

In der Programmiersprache ist die Zwischenüberschrift mit dem Hinweis h2 links und rechts umrandet. So weiß Google, dass diese Worte eine wichtige Zwischenüberschrift formen. Auch hier gilt: Keyword verwenden!

Verwende neben dem Titel NIEMALS eine weitere h1-Überschrift (Überschrift 1). Das ist ganz schlecht für dein Google Ranking.

Blogbeiträge schreiben: Schriftfarbe

Ändere deine Schriftfarbe mit diesem Button.

Wenn deine Traumfarbe nicht dabei ist, dann klicke auf Custom. Es öffnet sich dieses Fenster. Wie du hier deine Traumfarbe einstellen kannst habe ich dir in diesem Video in einem letzten Beitrag erklärt. Siehe es dir zur Erinnerung gerne noch einmal an.

Blogbeiträge schreiben: Links einfügen

Blogbeiträge schreiben: Weitere Schaltflächen

Gehen wir den Rest der Schaltflächen schnell durch. Das meiste ist selbsterklärend.

„B“ steht für bold. Das ist englisch für fett. „I“ steht für italic. Im Englischen wird damit kursiv gemeint. Denke mal an den Schiefen Turm von Pisa in Italien. 😉

Aufzählungen mit Punkten oder nummeriert.

Du kannst deinen Text oder Textteile linksbündig, zentriert, rechtsbündig oder als Blocktext gestalten.

Hiermit kannst du deine Rechtschreibfehler finden lassen.

Du kannst innerhalb deines Blogbeitrages eine „Mehr lesen“-Linie einfügen. Der Leser muss erst dort klicken, damit er deinen Blogartikel bis zum Ende lesen kann.

Schalte die untere Werkzeugzeile dazu oder wieder weg.

Du kannst Wörter durchstreichen oder unterstreichen.

Füge Trennlinien in deinen Blogbeitrag ein. Das ist für das Auge des Lesers angenehm.

Aktivierst du diese Schaltfläche, dann wird jeder Text den du einfügst ohne Formatierung eingefügt.

Lösche alle Formatierungen.

Absatzeinzug rechts oder links. Damit wirkt dein Text dynamischer.

Einen Schritt rückwärts ist manchmal Gold wert.

Blogbeiträge schreiben: Beitragseinstellungen aufrufen

Was verbirgt sich unter der rechten Toolbar mit dem Namen Beitragseinstellungen?

Blogbeiträge schreiben: Status

Der Status zeigt dir, wann du deinen Blogbeitrag angefangen hast. Du kannst dort einstellen, ob der Blogartikel immer oben auf der Startseite gehalten wird. Normalerweise nimmt immer dein neuester Artikel den obersten Platz ein.

Markiere deinen Artikel mit „Ausstehender Überprüfung“, um ihn später frei zu geben. Entscheide, ob der Artikel öffentlich, privat oder passwortgeschützt sein soll. Einfach auf das Auge klicken.

Wenn du auf Revisionen klickst kommst du in den WordPress-Bereich, der nicht für Anfänger reduziert wurde. Du hast dort vielmehr Möglichkeiten, aber es ist auch für Anfänger etwas verwirrend. Merke es dir, wenn du etwas sicherer mit WordPress geworden bist.

Blogbeiträge schreiben: Kategorien und Schlagwörter

Kannst du dich noch erinnern, als ich dir den Unterschied zwischen Kategorien und Seiten erklärt habe? Wenn nicht, dann klicke hier.

Entscheide hier unter welcher Kategorie dein Artikel erscheinen soll. Du kannst auch mehrere Kategorien angeben.

Schlagwörter sind für deine Leser. Durch die Suchfunktion in deinem Blog können sie so die passenden Artikel finden. Außerdem gibt es Plugins, die dem Leser damit ähnliche Artikel vorschlagen, die sie auch lesen können. Schön ist auch die Schlagwörterwolke.

Blogbeiträge schreiben: Beitragsbild festlegen

Du musst kein Beitragsbild für deinen Artikel einfügen, aber es wäre sehr vorteilhaft. In meiner kostenlosen Email-Serie werde ich dir zeigen, wie du ein perfektes Bild völlig kostenlos erstellen kannst. Gefallen dir meine Beitragsbilder oder die der anderen Blogger? Dann melde dich zum Newsletter an und erfahre mehr.

Blogbeiträge schreiben: Teilen

Ergänze deine Artikel mit Social-Media-Buttons. Damit können deine Leser deinen Artikel Liken und Teilen. Füge deine Social-Media-Accounts hinzu. Wie du Fanseiten für deinen Blog einrichtest erfährst du auch in der Email-Serie.

Blogbeiträge schreiben: weitere Optionen

Mit dem sogenannten Slug kannst du auch den Teil der URL ändern, den wir oben schon geändert haben. Schreibe einen kurzen Auszug, um was es in deinem Artikel geht. Diesen Auszug nimmt sich Google (nicht immer!) und gestaltet damit deine Metainformationen (kleiner Text unter dem Link in den Google-Suchergebnissen). Auch das erkläre ich in der Email-Serie. Ich weiß, ich wiederhole mich. 😉 Das sind alles nur sehr große Themen, die hier den Rahmen sprengen würden.

Lasse Kommentare zu und erlaube WordPress Pingbacks und Trackbacks.

Mit Pingbacks erfährst du, ob jemand in irgendeinem anderen Blog deine Seite erwähnt.

Mit Trackbacks können Leser, die selbst einen Blog schreiben, im Kommentar mitteilen, dass es auf ihrem Blog noch weitere Infos zu deinem Artikelthema gibt.

Ohje, das habe ich jetzt aber sehr vereinfacht beschrieben. Wenn dich das interessiert, dann lies es hier und hier nochmal nach.

Blogbeiträge schreiben: unverzichtbare Plugins

Auf diese Plugins will ich beim Schreiben meiner Blogbeiträge nicht mehr verzichten. Für die Anfänger unter euch erkläre ich das Installieren von Plugins in der kostenlosen Email-Serie. Einfach in den Newsletter eintragen.

    • Fruitful Shortcodes
    • Add Icon
    • Special Box for Content
    • WP-Polls

Blogbeiträge schreiben: Veröffentlichen oder Planen

Geschafft! Drücke auf Veröffentlichen, um deinen Artikel zu veröffentlichen, oder plane die Veröffentlichung zeitlich. WordPress veröffentlicht deinen Beitrag an dem von dir gewählten Datum und Uhrzeit.

Nach diesem Artikel (Schritt 7) bekommst du alle weiteren kostenlosen Artikel nur noch per Email. In der Email-Serie geht es um die Einrichtung von Social-Media Seiten, die Einbindung von Google- Analytics (damit kannst du sehen, wie viele Leser du hast), wichtige Google-Programme und vieles mehr. Dieses Wissen ist nur für dich bzw. für Blogbetreiber. Es muss nicht für jeden öffentlich zugänglich sein, daher versende ich es lieber ganz intim per Email. So bleibst alles unter uns. 😉

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4 Kommentare

  1. Ich finde diesen Beitrag wirklich hilfreich und werde mir den auch gleich speichern, damit ich dann beim nächsten Beitrag den ich schreibe auch nachlesen kann. Ich habe nur ein kleines Problem. Ich arbeite auf meiner Seite auch mit einen Page Builder und jetzt habe ich im Blog nicht die Möglichkeit auf die Registerkarte Visuell zu gehen. Ich habe nur „TEXT“. Ich kann zwar HTML-Code anbringen aber ich kenn noch nicht alle Befehle. Hast Du da vielleicht eine Liste?

    [!–more–]
    /

    kenne ich schon, aber es gibt ja noch viele mehr!

    1. Ina sagt: Antworten

      Eine Liste habe ich nicht, aber ich google das immer oder kopiere mir etwas von anderen Websites heraus. Es gibt aber bestimmt im Internet Listen. Gute Idee! Da schaue ich gleich mal. Liebste Grüße Ina

  2. So hilfreich! Ich wünschte, den hätte ich schon viel früher gefunden. Ich habe ihn mir gleich gespeichert.
    Liebe Grüße
    Claudia

    1. Ina sagt: Antworten

      Danke für dein liebes Feedback. Ich mag deinen Blog!

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