Ich wurde nominiert für den Mystery Blogger Award

Die liebe Nicole von Hexen und Prinzessinen hat mich für den Mystery Blogger Award nominiert. Herzlichen Dank an Nicole.

Ich finde, dass dieser Award eine prima Sache ist. Allein nur durch meine Nominierung habe ich ganz tolle neue Blogs kennen lernen dürfen.

Okoto Enigma hat den Award ins Leben gerufen. Ein Blogger nominiert zehn bis zwanzig weitere Blogs, die ihm gut gefallen. So können seine Leser weitere Blogs entdecken und sich Blogger untereinander vernetzen.

Drei Dinge über mich, die ihr wahrscheinlich noch nicht wisst:

1.

Ich bin von der 5. Klasse bis zum Abitur auf eine Mädchenschule gegangen. Meine Schüler machen immer ganz große Augen, wenn ich das erzähle.

In meiner Heimatstadt Fulda gibt es mitten in der Stadt das Mädchengymnasium Marienschule.  Es besteht aus vier hohen alten Gebäuden, die einen annähernd quadratischen Innenhof säumen. Von außen ist der Schulhof nicht einsichtig.

Ursprünglich wurden die Mädchen von den Maria-Ward-Schwestern unterrichtet. Zu meiner Zeit unterrichteten auch noch einige Nonnen uns Mädchen. Das Kloster der Schwestern war in einem der vier Gebäude untergebracht sowie ein Internat, in dem einige Mitschülerinnen während der Woche wohnten.

Die meisten stellen sich eine Mädchenschule wohl recht langweilig vor. Ich fand es wundervoll dort. Jeden Morgen ging ich durch die kleine Tür neben dem geschlossenen Eingangstor in den Innehof und fühlte mich sofort von den hohen Mauern sicher und geborgen.

Wir hatten unglaublich viel Spaß dort und ich habe keinen Tag Jungs vermisst.

2.

Ich schreibe an einem Roman. Schon seit einiger Zeit bringe ich die Kapitel nach und nach zu Papier. Vor einigen Jahren hatte ich mir eine Geschichte erdacht, die mich nicht mehr los lässt. Ihr müsst wissen, dass ich, bevor ich unsere Tochter bekam, oft nicht gut einschlafen konnte. Heute lege ich mich ins Bett und bin auch schon weg, da ich als Mama recht wenig Schlaf bekomme. Damals habe ich mir Geschichten erdacht, um besser einschlafen zu können. Die meisten habe ich wieder vegessen, aber diese ist etwas besonderes. Nacht um Nacht habe ich sie weiter gesponnen und den Charakteren der Geschichte ein echtes Profil gegeben.

Ich muss zugeben, dass ich ganz verliebt in die Charaktere bin und ich es kaum erwarten kann, sie euch irgendwann vorzustellen.

Wahrscheinlich wird es noch einige Monate dauern, bevor ich den Roman veröffentlichen werde, aber ihr werdet den ersten Auszug zuerst hier lesen können.

3.

Ich hänge es zwar nicht an die große Glocke, aber ich bin gläubige Christin. Ich weiß für mich ganz genau, dass es Gott gibt. Ich bin davon überzeugt, dass Gott mit mir kommuniziert. Ich höre keine Stimmen, aber er legt mir Gedanken in mein Herz.

Ein Paradebeispiel will ich mit euch teilen. Einige Tage vor meiner Hochzeit regnete es als würde es nie wieder aufhören. Das tat es auch nicht. Ich wurde schon ganz nervös, da wir eine Trauuung im Freien geplant hatten und der Plan B mir überhaupt nicht gefiel. Ein Regentag nach dem anderen verstrich und ich fieberte der Wettervorhersage im Internet entgegen, die frühestens 16 Tage im Voraus möglich ist.

Ich weiß noch, dass ich nach Unterrichtsschluss am 16. Tag vor unserer Hochzeit sofort im Handy den Wetterbericht aufrief. Ich war entsetzt, dass starker Regen und Gewitter an unserem Hochzeitstermin angekündigt wurde.

Ich stieg ins Auto und weinte vor Wut. Einige Schimpfwörter kamen mir da auch über die Lippen, bis ich in meinem Herzen ganz deutlich spürte, wie Gott mir „sagte“: Du darfst deinen Traummann heiraten. Das ist nicht selbsverständlich und ein Privileg. Was regst du dich über das Wetter auf?

Sofort weinte ich wieder, aber aus Scham, weil ich über der Planung für die perfekte Hochzeit das Wesentliche vergessen hatte: Ich durfte meinen Traummann heiraten.

Ich entschuldigte mich bei Gott dafür in einem Gebet.

Ich fuhr zu meiner Schwester, bei der ich mit meinen Eltern verabredet war und parkte bei starkem Regen vor ihrer Wohnung. Wenig später kam ich mit meinen Eltern wieder aus der Wohnung meiner Schwester. Irgendetwas wollten wir besorgen. Wir hatten alle Regenschirme und mussten an meinem geparktem Auto vorbei.

Zwei Autos weiter parkte neben mir ein Auto mit dem Nummerschild I-NA-3005. Mein Name und unserem Hochzeitsdatum. Ich machte sofort ein Foto, denn ich wusste, wer mir hier ein Zeichen gab.

Bild könnte enthalten: Auto und im Freien

Am Tag unserer Hochzeit schien die Sonne am blauen Himmel. Es war der einzige Tag, an dem die Sonne schien. Tage davor und danach regnete es in Strömen.

Meine Antworten zu den Fragen

1. Was würdest Du dir wünschen, wenn Du 3 Wünsche bei einer guten Fee frei hättest?

Ich würde gerne drei Dinge abschaffen:

  1. Korruption
  2. Monsanto
  3. Krebs

2. Was erhoffst Du dir für das Alter bzw. wie stellst Du dir dein Leben in 30 oder 40 Jahren vor?

Ich wünsche mir sehr, dass ich die Chance bekomme meine Enkelkinder ein paar Jahre aufwachsen zu sehen. Falls meine Tochter auch so spät Kinder bekommt wie ich stehen die Chancen dafür nicht so gut leider.

3. Du verliebst Dich Hals über Kopf in einen Unsterblichen, würdest Du dich von ihm unsterblich machen lassen oder würdest Du einfach mit ihm bis an Dein Lebensende leben wollen?

Als ich die Frage las, dachte ich sofort: Nein, unsterblich will ich nicht sein. Dann habe ich aber nochmal darüber nachgedacht. Es wäre schon schön zu sehen, wie sich die Technologie in Zukunft noch entwickelt, aber irgendwann wird ja auch die Sonne explodieren und die Erde vernichten. Das muss ich nicht miterleben.

Ich kann die Frage nicht beantworten. Ich würde gerne ein paar Jahrhunderte leben, mehr aber nicht.

4. In welchem Land warst Du noch nie, willst es aber unbedingt mal sehen und warum?

Ich war noch nie in Japan. Wenn Luisa etwas älter ist, werden wir dort einmal hinfliegen. Das Land ist so unterschiedlich. Es gibt dort eine verrückte Großstadt, aber auch ganz ruhige Gebiete mit heißen Quellen. Ich bin sehr gespannt auf Japan.

5. Würdest Du irgendetwas anders machen in Deinem Leben, wenn Du es könntest?

Zwei Dinge würde ich ändern. Da muss ich gar nicht lange überlegen.

Ich würde mein Studium nicht so schnell durchziehen. Ich war damals sehr stolz darauf, dass ich eine Urkunde bekam für das schnelle Abschließen meines Studiums. Heute bereue ich es, weil das Studium eine so schöne Zeit war. Ein Jahr länger wäre schon schöner gewesen. Ich kann nur alles jungen Menschen raten, die Studienjahre zu genießen.

Dann würde ich in meinen Zwanzigern Single bleiben. Das kann ich auch jedem empfehlen. 😉

Meine Fragen an Euch

  1. Wenn du eine Superkraft hättest, welche wäre das?
  2. Wo siehst du deinen Blog in 5 Jahren?
  3. Erzähle ein peinliches, aber lustiges Erlebnis.
  4. Wenn du einmal Zeitreisen dürftest, wo (ich meine: wann) würdest du hin und warum?
  5. Wenn du ein Genie wärst, was würdest du erfinden und warum?

 

Meine Nominierungen für den Mystery Blogger Award

Ich nominiere folgende Blogs:

Claudia von Gemüseliebelei

Magdalena von 2Macha

Jenny von Berggeschwister

Pia von Karpfenking

Alina von Life of Lone

Katrin von Papierkunst

Franziska von Stolzenberg Immobilien

Michael von Ernährungsbalance

(10 Blogs zu nominieren, finde ich etwas übertrieben. Dies sind alles Blogs aus unserer Facebook-Gruppe Bloggen für Anfänger)

Fünf Blogbeiträge, die es zu lesen lohnt:

Mein Kind lügt – dann ist es intelligent!

Dein Kind will ein Piercing? – Gute Argumente für Eltern!

Yoga mit Baby – Meine Erfahrungen

Zu hohe und falsche Erwartungen der Eltern an die Kinder

Blognamen finden: Einen Namen für meinen Blog finden (Domainname finden)

 

Regeln des Mystery Blogger Awards:

 

  • Put the award logo/image on your blog
  • List the rules.
  • Thank whoever nominated you and provide a link to their blog.
  • Mention the creator of the award and provide a link as well
  • Tell your readers 3 things about yourself
  • You have to nominate 10 – 20 people
  • Notify your nominees by commenting on their blog
  • Ask your nominees any 5 questions of your choice; with one weird or funny question (specify)
  • Share a link to your best post(s)

Blogger Award

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2 Kommentare

  1. Hallo Ina, ich war 4 Jahre ebenfalls auf einer Mädchenschule, fand es auch ziemlich lustig 🙂 und die Antwort zu Nr.2 würde ich so übernehmen, wenn meine Mädels genauso spät dran sind, wie ich, dann sieht es schlecht aus mit dem OMA-DASEIN.
    LG Nicole
    Ach und ich war in den Zwanzigern Single zwar nicht die ganze Zeit, aber immer wieder.

    1. Ina sagt: Antworten

      Wir sind uns wohl recht ähnlich. Ich bin froh, dich kennen gelernt zu haben. Das darf man zwischen Bloggern auch mal sagen ;.)

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